A bis Z des Bankings


Aktie

Eine Aktie ist ein Wertpapier, das die Beteiligung an einem Unternehmen verbrieft. Mit dem Erwerb einer Aktie wird man zum Aktionär und damit zum Miteigentümer einer Aktiengesellschaft. Wie hoch der Anteil am jeweiligen Unternehmen ist, ergibt sich aus dem Anteil am Grundkapital der Aktiengesellschaft, dem sogenannten Nennwert. Hat die Aktie einen Nennwert von einem Euro und die Gesellschaft ein Grundkapital von 100 €, verbrieft der Besitz einer Aktie einen Eigentumsanteil von einem Prozent am Unternehmen. Aber Vorsicht: Die Aktien werden in der Regel nicht zum Nennwert (im Beispiel ein Euro), sondern zum Marktwert gehandelt. Dieser entsteht bei börsennotierten Aktiengesellschaften durch Angebot und Nachfrage an den Börsen. Außerdem sind oftmals nicht alle Aktien zum Kauf verfügbar, sondern befinden sich im Besitz der Unternehmen selbst oder im Besitz langfristiger Investoren. Der Anteil der im Umlauf und damit theoretisch zum Kauf verfügbaren Anteile am Unternehmen – mit Ausnahme der vom Unternehmen selbst gehaltenen Anteile – nennt man Marktkapitalisierung.

BIC

Der „Bank Identifier Code“ ist besser bekannt unter seinem Kürzel BIC. Dabei handelt es sich um eine international gültige Bankleitzahl, die auf jeder Girocard zu finden ist.

Cashflow

Der Cashflow – einfach übersetzt: Geld- oder Kapitalfluss – beantwortet die Frage, wieviel Geld (und nicht: wieviel Gewinn) ein Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erwirtschaftet hat und dient damit als Kennziffer, um die finanzielle Lage eines Unternehmens einschätzen zu können. Der Cashflow wird berechnet, indem man die Auszahlungen eines Unternehmens von den Einzahlungen abzieht. Erhält man einen positiven Wert, spricht man von einem Mittelzufluss. Fällt er negativ aus, von einem Mittelabfluss. Nicht zu verwechseln ist der Cashflow mit dem Gewinn, in den weitere buchhalterische Faktoren einfließen.

DAX (Deutscher Aktien-Index)

Der DAX, eigentlich DAX30, ist der bekannteste und wichtigste Aktienindex Deutschlands und wird daher auch Leitindex genannt. Ein Aktienindex gibt die durchschnittliche Wertentwicklung bestimmter, für den jeweiligen Index festgelegter Aktien wieder und dient so als Kursbarometer. Wer also wissen möchte, wie die grundsätzliche Stimmung am Aktienmarkt ist, muss nicht die Kurse der Unternehmen einzeln ansehen. Ob die Grundtendenz positiv oder negativ ausfällt, lässt sich nämlich anhand des Punktestands des relevanten Index direkt ablesen. Im DAX sind die Aktien der 30 wichtigsten deutschen Aktiengesellschaften enthalten, bezogen auf ihre Streubesitz-Marktkapitalisierung. Auch in anderen Ländern in denen es Börsen gibt, existieren Aktienindizes, beispielsweise der DowJones in den USA oder der FTSE 100 in Großbritannien.

EZB (Europäische Zentralbank)

Die Europäische Zentralbank ist für die Verwaltung des Euro zuständig und übernimmt die Währungspolitik der Euroländer. Außerdem legt sie die Leitzinsen fest, also die Zinssätze, zu denen sich Geschäftsbanken im Euroraum ihr Geld leihen bzw. Geld bei ihr deponieren können. Ziele der EZB-Politik sind die Preisniveaustabilität im Euroraum und die Unterstützung der Wirtschaftspolitik mit dem Ziel des Wirtschaftswachstums und der Schaffung von Arbeitsplätzen.

Fonds

Einen Fonds kann man sich am besten als eine Art Topf vorstellen, in dem verschiedene Aktien, Anleihen oder Immobilien enthalten sind. Welche das sind, entscheidet meist ein Fondsmanager als eine Art Verwalter. Wer in einen Fonds investiert, zahlt sein Geld in diesen Topf ein und der Fondsmanager verteilt es auf die enthaltenen Wertpapiere und Anleihen. So erreicht man als Anleger bereits mit kleinen Beiträgen eine breite Streuung des Risikos. Denn selbst wenn eine Aktie im Topf abstürzt, bleiben immer noch die anderen, die den Verlust abfedern können. Bei einem aktiv gemanagten Fonds beobachtet der Verwalter solche Entwicklungen und tauscht die Wertpapiere im Topf entsprechend aus. Es gibt aber auch Fonds, die beispielsweise Aktienindizes 1:1 nachbilden und daher kein aktives Fondsmanagement benötigen. Sie enthalten dieselben Aktien wie der zugrundeliegende Index und werden Indexfonds genannt. Mehr dazu gibt’s hier.

Geldmarkt

Am Geldmarkt leihen sich die Teilnehmer, vereinfacht gesagt, kurzfristig gegenseitig Geld. Die Teilnehmer können Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften oder große Unternehmen sein. Privatpersonen haben keinen direkten Zugang zum Geldmarkt. Wer sich Geld leiht, zahlt dafür Zinsen an den Verleiher. Wie hoch diese Zinsen sind, richtet sich nach verschiedenen Faktoren wie Angebot, Nachfrage, Laufzeit, Liquidität oder Leitzins. Der kurzfristige Zeithorizont grenzt dabei den Geldmarkt vom Kapitalmarkt ab, an dem es darum geht, die Gelder langfristig zu verleihen bzw. zu beschaffen.  

Hypothek

Das Wort Hypothek stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Grundpfandrecht. Im Bankwesen werden Hypotheken als Sicherung für Kredite eingesetzt. In der Praxis bedeutet das, dass man eine Immobilie, also ein Haus und/oder Grundstück, als Sicherheit für die Rückzahlung des geliehenen Geldes bestellt, also quasi hinterlegt.

Sollte der Kreditnehmer nicht mehr imstande sein, die Kreditraten zu bezahlen, hat der Kreditgeber das Recht, die Immobilie zu verwerten, um sein verliehenes Geld zurückzuholen. In dem Fall kann es zu einer Zwangsversteigerung kommen

Inflation

Unter Inflation versteht man einen Prozess, bei dem das Geld einer Volkswirtschaft/eines Landes immer weniger Wert ist und damit an Kaufkraft verliert. Diese Entwicklung kommt dadurch zustande, dass die Nachfrage das vorhandene Angebot an Waren und Dienstleistungen übersteigt. Das führt wiederum dazu, dass die Anbieter mehr Geld von den Käufern verlangen können als bisher, da ja genug Menschen bereit sind, auch diese Preise zu zahlen. Gibt es dann immer noch mehr willige Käufer als Waren, geht es in eine weitere Runde mit noch höheren Preisen. Dieser Mechanismus führt dazu, dass sich die Preise immer weiter hochschaukeln und man immer weniger Waren für sein Geld bekommt. Passiert das in vielen Bereichen des täglichen Lebens sinkt die Kaufkraft des Geldes und man spricht von Inflation. Eine leichte Inflation ist übrigens gewollt: Die EZB hat derzeit ein Inflationsziel von 2,0% und spricht in diesem Wertbereich von Preisniveaustabilität.

Junk Bonds

Nein, Junk Bonds sind nicht die kleinen Brüder von James Bond. Der Begriff bezeichnet vielmehr „Schrottanleihen“ (Junk = Schrott). Das sind festverzinsliche Wertpapiere, die mit überdurchschnittlichen Zinsen Anleger anlocken, dafür aber ebenfalls ein überdurchschnittliches Risiko aufweisen. Meist ist die unabhängige Bewertung dieser Unternehmen, das sog. Rating, relativ schlecht. Die Zahlung der Zinsen oder Rückzahlung des geliehenen Kapitals ist somit gefährdet. Wer sich auf solche Junk Bonds einlässt, sollte nicht darauf vertrauen, die versprochenen Zinsen pünktlich zu erhalten oder das investierte Geld wieder zu bekommen.

Kredit

Wer in seiner Stammkneipe anschreiben lassen kann, kann sich glücklich schätzen, denn offenbar vertraut der Wirt ihm so sehr, dass er Kredit gibt. Er glaubt daran, dass er sein Geld wiederbekommt. Deshalb verleiht er es und wird damit Gläubiger. Daher auch der Begriff Kredit, der vom griechischen „credere“, also „glauben“, abgeleitet wird. Der bargeldlose Stammgast wird hingegen zum Schuldner. Was hier mit ein paar Bier geschieht, betreiben die Banken im Großen. Sie sind Kreditgeber und verleihen Geld an ihre Kunden. Aber natürlich nicht an alle, denn auch die Bank muss darauf vertrauen können, dass sie ihr Geld wiederbekommt. Sie überprüft also ganz genau, wie sich der potenzielle Kreditnehmer in der Vergangenheit im Umgang mit Schulden verhalten hat, wieviel er verdient und ob er Sicherheiten bieten kann. Dazu werden beispielsweise Daten wie die der Schufa oder Gehaltsnachweise und Kontostände herangezogen. Läuft alles wie geplant, erhält der Kreditnehmer von der Bank eine Summe X und zahlt diese nach und nach in sogenannten Raten, bestehend aus der Tilgung und dem Zins zurück. Am Ende der Laufzeit ist dann die Schuld beglichen und der Kredit getilgt.

Leitzins

Der Leitzins wird in den Euro-Ländern von der EZB bestimmt und legt fest, zu welchen Zinssätzen sich Banken in der Eurozone Geld bei der EZB leihen oder auch dort deponieren können. Über die Höhe des Leitzinses versucht die EZB auf das Wirtschaftswachstum Einfluss zu nehmen und ihr Ziel der Preisniveaustabilität zu erreichen.  

Marktkapitalisierung

Die Marktkapitalisierung eines Unternehmens, auch als Börsenwert bezeichnet, ist der aktuelle Wert aller sich im Umlauf befindlichen Aktien eines Unternehmens zusammen genommen mit Ausnahme der vom Unternehmen selbst gehaltenen Anteile. Das entspricht dem Preis, den ein Käufer an der Börse für sämtliche umlaufenden Aktien eines Unternehmens – also für eine komplette Übernahme – bezahlen müsste. Diese Zahl ist für Anleger interessant, denn sie hilft bei der Einschätzung des Unternehmenswertes – je höher die Marktkapitalisierung desto wertvoller ist auch das Unternehmen. Im September 2017 ist der iPhone-Hersteller Apple mit einer Marktkapitalisierung von etwa 775 Milliarden US-Dollar das „wertvollste“ Unternehmen der Welt.

Niedrigzinspolitik

Niedrige Zinsen erfreuen all jene, die in Kauflaune sind und für größere Anschaffungen einen Kredit aufnehmen wollen. Für Sparer hingegen sind niedrige Zinsen der blanke Horror, denn wenn die Inflationsrate höher als der Sparzins ist, verliert das eigene Geldvermögen an Kaufkraft. Im Jahr 2017 befinden wir uns in einer Phase der Niedrigzinspolitik. Die Europäische Zentralbank hält den Leitzins, an dem sich die anderen Banken mit ihren Soll- und Haben-Zinsen orientieren, bewusst niedrig. So will sie die Inflation leicht erhöhen und die Konjunktur ankurbeln, denn – so ihre Argumentation – wenn sich das Sparen nicht mehr lohnt und außerdem günstige Kredite locken, wird mehr Geld ausgegeben.

Optionsscheine

Der Duden definiert eine Option im wirtschaftlichen Zusammenhang als „Vorkaufsrecht; Vorrecht, etwas zu festgelegten Bedingungen innerhalb einer bestimmten Frist zu erwerben, zu beziehen“. Ein Optionsschein ist die handelbare Form dieses Vorkaufsrechts. Er wird auf bestimmte Basisinstrumente wie Aktien, Rohstoffe oder Anleihen herausgegeben und enthält einen Basispreis, zu dem der Schein innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem festgelegten Bezugsverhältnis erworben werden kann. Das klingt erstmal komplizierter als es eigentlich ist, wie ein Beispiel zeigt: Man stelle sich vor, man erhält einen Gutschein für einen Kinobesuch, mit dem der Eintritt – innerhalb der nächsten drei Jahre – statt der aktuell zehn nur noch acht Euro kostet. Der Gutschein hat also einen aktuellen Wert von zwei Euro.

Wenn nun ein Jahr später der Eintrittspreis auf 12 Euro erhöht wird, ich aber mit meinem Gutschein weiterhin für acht Euro in die Vorstellung komme, hat sich der Wert meines Gutscheins auf vier Euro verdoppelt. Sinkt hingegen der Ticketpreis von zehn auf acht Euro, ist der Gutschein nichts mehr wert. In dem Fall muss man hoffen, dass die Preise an der Kinokasse innerhalb der drei Jahre Laufzeit wieder steigen und ihn solange aufbewahren. Wie der Kinogutschein funktioniert auch ein Optionsschein: Man hofft in der Laufzeit auf eine Preissteigerung des Ausübungspreises, die den Wert der Option erhöht. Es kann aber auch passieren, dass dieser fällt und der Optionsschein nichts mehr wert ist.

Preisniveaustabilität

Vermutlich hat jeder schon einmal Sätze wie „Für 50 Pfennig haben wir früher ein ganzes Brot kaufen können!“ gehört. Und es stimmt: Die Preise für bestimmte Produkte sind in den letzten Jahrzehnten fühlbar gestiegen. Auf der anderen Seite sind die Preise insbesondere für manch teure Produkte wie Fernseher oder Stereoanlagen gesunken. Das Preisniveau gibt die durchschnittliche Preisentwicklung für diese und andere Waren und Dienstleistungen innerhalb einer Volkswirtschaft an. Das Preisniveau möglichst stabil zu halten, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Wirtschaftspolitik. Man spricht von einer Preisniveaustabilität, wenn die Inflationsrate möglichst gering, wenn auch nicht bei Null Prozent, gehalten werden kann. Die EZB strebt zum aktuellen Stand im September 2017 eine Inflationsrate von zwei Prozent an und spricht in diesem Rahmen von Preisniveaustabilität.

Quartalsdividende

Eine Dividende ist vereinfacht gesagt die Beteiligung eines Aktionärs am Gewinn des Unternehmens. Während in Deutschland die Dividende jährlich an die Aktionäre ausgezahlt wird, ist es in den USA üblich, diese Zahlung nach jedem abgeschlossenen Quartal zu leisten. So erhalten Investoren und Anleger viermal im Jahr eine kleinere Summe als Quartalsdividende, anstatt die gesamte Summe als Einmalzahlung zu bekommen.

Realzins

Der Realzins ist das eigentlich Interessante bei einer Geldanlage, denn er gibt die tatsächliche Verzinsung einer Geldanlage um die aktuelle Inflationsrate bereinigt an. Hier ein Rechenbeispiel: Bei einer Verzinsung von 1,5 Prozent und einer Inflationsrate von zwei Prozent liegt der Realzins bei -0,5 Prozent. Die tatsächliche Kaufkraft der Geldanlage sinkt also um 0,5 Prozent anstatt zu wachsen, auch wenn die Auszahlung am Ende um 1,5 Prozent höher als die Einzahlung ist. Besonders bei langfristigen Investments sollte man sich den Realzins daher genau ansehen.

SEPA (Single Euro Payments Area)

Unter der Abkürzung SEPA versteht man den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Es wird mit SEPA also nicht mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden bargeldlosen Zahlungen unterschieden. Im Jahr 2012 wurde SEPA eingeführt, um den Zahlungsverkehr innerhalb der Eurozone durch die standardisierten Verfahren SEPA-Lastschrift und SEPA Überweisung zu erleichtern. Im Zuge dessen wurden auch die deutsche Bankleitzahl und die Kontonummer durch die BIC und die IBAN (International Bank Account Number) abgelöst.

Tilgung

Wer sich eine neue Familienkutsche oder einen schnittigen Sportwagen kaufen möchte, kann das neue Auto in der Regel über einen Autokredit finanzieren. So wird nicht die gesamte Kaufsumme auf einen Schlag fällig. Der Kredit wird dann in monatlichen Raten abbezahlt, die sich aus der Tilgung und dem Zins zusammensetzt. Die Tilgung verringert dabei die Restschuld, während die Zinsen eine Art Gebühr für den Kredit sind. Hier ein fiktives Beispiel: Ich nehme einen Kredit in Höhe von 10.000 Euro auf, den ich nach 10 Jahren zurückgezahlt haben möchte (=Laufzeit). Bei einem Kreditzinssatz von 5 Prozent und einem daraus resultierenden Tilgungssatz von 7,95 Prozent, zahle ich eine monatliche Rate von ca. 106 Euro. Im ersten Monat entfallen davon rund 40 Euro auf die Zinsen und etwa 66 Euro auf die Tilgung. Um diese 66 Euro sinkt mit jeder Rate die Restschuld. Da die anfallenden Zinsen auf die Restschuld berechnet werden – die in unserem Beispiel ja immer geringer wird – zahlt man nach und nach auch weniger Zinsen.

Umsatz

Der Umsatz – oder auch Erlös genannt – gibt an, wieviel Geld ein Unternehmen mit seinen Waren und Dienstleistungen, also seiner Geschäftstätigkeit, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eingenommen hat. Im Gegensatz zum Cashflow werden hier keine Ausgaben eingerechnet. Auch gibt der Umsatz keine Auskunft darüber, ob ein Gewinn erzielt wurde. Es kann sogar sein, dass der Umsatz steigt, obwohl der Gewinn sinkt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn durch eine Preissenkung deutlich höhere Stückzahlen verkauft werden, aber durch den geringeren Verkaufspreis nach Abzug der Kosten weniger Geld beim Händler verbleibt.

Vergleichsindex

Der Vergleichsindex ist die Messlatte, anhand derer sich der Anlageerfolg, z.B. eines Fonds, messen lässt. Hat der Vergleichsindex in einem bestimmten Zeitraum fünf Prozent an Wert gewonnen, der Fonds aber um ganze sieben Prozent zugelegt, hat der Fonds den Vergleichsindex „geschlagen“. Wenn der Fonds jedoch nur vier Prozent erwirtschaften konnte, die Messlatte also nicht erreicht hat, sollte der Fondsmanager seine Strategie gegebenenfalls nochmal überdenken. Normalerweise wählt man einen Vergleichsindex, der ähnliche Aktien enthält wie der zu vergleichende Fonds. In Deutschland könnte das beispielsweise der DAX sein.

Wandelanleihe

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Unternehmungen aber auch von Staaten (Staatsanleihe) herausgegeben werden, um Fremdkapital zu beschaffen. Anleihen räumen dem Inhaber zwei Rechte ein: Das Recht auf Rückzahlung des Kapitals und das Recht auf die Zahlung des vereinbarten Zinses. Bei Wandelanleihen kommt noch ein weiteres Recht hinzu, das sogenannte Wandlungsrecht. Diese Option räumt dem Inhaber das Recht ein, seine Anleihe während der Laufzeit zu einem festgelegten Preis in eine bestimmte Anzahl von Aktien des ausgebenden Unternehmens zu wandeln.

Xetra

Xetra ist die Abkürzung für Exchange Electronic Trading und ist vereinfacht gesagt das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse AG. Hier werden alle Kauf- und Verkaufsaufträge zentral zusammengeführt. Über 90 Prozent des Aktienhandels an deutschen Börsen läuft über die Xetra-Handelsplattform. Xetra gilt daher als Leitbörse für den Aktienhandel in Deutschland. Die Indizes der Deutschen Börse AG, wie beispielsweise DAX, M-DAX und S-DAX, bauen auf Xetra-Kursen auf. Es ermöglicht den Börsenhandel zwischen 9:00 Uhr und 17:30 Uhr deutscher Zeit.

Zins

Der Zins ist im Grunde genommen der Preis, den ein Kreditgeber dafür erhebt, dass er dem Kreditnehmer Geld leiht. Im Normalfall handelt es sich dabei um einen Prozentsatz, der üblicherweise auf ein Jahr bezogen mit dem Kürzel p.a. für per annum angegeben wird. Wie hoch dieser Prozentsatz ist hängt von verschiedenen Einflussfaktoren wie dem Ausfallrisiko, der Laufzeit und eventuell hinterlegten Sicherheiten ab. Übrigens: Auch, wenn ich als Kunde Geld bei meiner Bank einzahle, „leihe“ ich der Bank dieses Geld. Sie kann damit arbeiten und zahlt mir dafür Zinsen.  


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