Vom T1 bis zum T6 – Zehn spannende Fakten über den Bulli

Zum Start des neuen T6: Wissenswertes, Komisches und Skurriles aus 65 Jahren Volkswagen Transporter.


Worüber könnten sich ein Polizist, ein Handwerker, ein Hippie und ein Rockstar unterhalten? Unser Vorschlag: über ihr Auto. Wohl kaum ein Auto genießt bei den unterschiedlichsten Menschen eine so hohe Beliebtheit wie der Volkswagen Transporter.

Der T1 wird geboren

1947 kritzelte der damalige niederländische Generalimporteur von Volkswagen, Ben Pon, die erste Skizze des späteren Volkswagen Transporter (T1). Sein Vorbild: ein Plattenwagen, den er im Werk von Volkswagen sah.

Technik aus dem Käfer

Die Serienproduktion des T1 startete am 8. März 1950 in Wolfsburg. Die Konstrukteure pflanzten dem Bulli das Herz eines weiteren Kultmodells von Volkswagen ein und verwendeten Motor und Achsen des Käfer. Der Motor hatte 1131 ccm Hubraum und leistete 18 kW bei 3300/min.

Der erste Polizei-Bulli erblickte 1957 das Licht der Welt. Am Klapptisch im Inneren verfassten die Beamten während der Fahrt Einsatzberichte.

Kaum zu glauben: Auf Basis dieses Plattenwagens aus dem Volkswagen Werk entstand der T1.

Warum heißt der Bulli Bulli?

Der Transporter bringt sowohl Personen als auch Waren von A nach B. Inspiriert von den verschiedenen Verwendungen kreuzte der Volksmund die Wörter „Bus“ und „Lieferwagen“ zu „Bulli“. Die Südafrikaner nennen den Wagen übrigens „Volksie Bus“, die Brasilianer sprechen liebevoll von „Velha Senhora“ – der „alten Dame“.

Der Bulli mit Blaulicht

Bereits in den 50ern wurden Transporter zu Sonderfahrzeugen umgebaut. Im Krankenwagen wurden Reserverad und Benzintank verlegt, damit Patienten über das Heck ins Fahrzeug getragen werden konnten. Der Bulli der Polizei diente dank Spezialausstattung als Radarwagen, Kripo-Sondereinsatzfahrzeug – und zum Gefangenentransport.

Der Bulli als Tourbus

Rock ’n’ Roll auf der Straße. Viele Bands touren im Bulli von Konzert zu Konzert. Die Kultrocker von „Extrabreit“ schwören seit über drei Jahrzehnten auf den Transporter. Schlagzeuger Rolf Möller: „Als es losging, haben wir den Bulli zum rollenden Hotel umgebaut: Matratzen, Kocher, Kühlkiste rein – und ab ging’s.“

Der Bulli im Netz

Auf zahlreichen Internetseiten erzählen Liebhaber Geschichten rund um den Transporter – zum Beispiel auf www.vw-bulli.de. Google spuckt über 7,6 Millionen Websites zum Suchbegriff „Bulli“ aus. Die deutschen User suchen durchschnittlich 4.400 Mal pro Monat nach „Bulli“ (Stand: Mai 2015).

Kultspielzeug trifft Kultauto: der T1 aus Lego

Der Bulli als Kunst

Vom Aquarellzeichner über den Cartoonisten bis zum Holzschnitzer: Immer wieder huldigen Künstler dem Transporter und setzen ihn in den Mittelpunkt ihrer Werke. Im Frühjahr 2015 vermischte der Bildhauer Erwin Wurm den T2 und die berühmte Volkswagen Currywurst zu einem ganz besonderen Schmankerl der Kunst.

Wie viel Bulli-Feeling steckt im neuen T6?

Jede Menge! Wer beim Wort Bulli an Camping am Strand denkt, sollte den neuen California (inklusive Klappdach, Küchenzeile und bis zu vier Schlafplätzen) Probe fahren. Die Technik von heute ergänzt das Feeling von früher. An Fahrerassistenzsystemen und Infotainment hätte auch Bulli-Erfinder Ben Pon Freude gehabt.

Bulli, grüß mir die Sonne. Die Rocker von Extrabreit tourten im T5 mit eigenem Band-Schriftzug durch Deutschland.

Bau den Bulli

Okay, einen echten Bulli können Sie natürlich nicht alleine bauen – aber immerhin ein Modell aus Lego. Die Lego-Variante des T1 misst 30 Zentimeter in der Höhe und 16 Zentimeter in der Breite und besteht aus 1.322 Legosteinen.

Der Bulli als Viehtransport

Nicht nachmachen, nur schmunzeln: Im Dezember 2012 stoppte die brasilianische Polizei in der Nähe von Porto Alegre einen wahrlich voll beladenen Bulli. An Bord: Fünf Personen und eine ausgewachsene Kuh. Aus der Weiterfahrt wäre auch ohne die Kuh nichts geworden. Der Bulli war gestohlen.

Da wird das Automobil zum Ottomobil. Komiker Otto Waalkes zeichnete den Bulli samt Ottifant.  


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