Das neue Online-Magazin kommt bald!


Ab Sommer 2018 finden Sie hier die Neuauflage unseres Online-Magazins.

Bis dahin schauen Sie doch Mal unter vwfs.de auf die neue Website von Volkswagen Financial Services.

Abgesichert auswandern: Starten Sie mit genug Kapital in Ihr neues Leben.


02. August 2018

Ein altes Leben auflösen und ein völlig neues in einem anderen Land beginnen ist nicht nur mutig und aufregend, es kostet auch Geld. Klar, dass man ein entsprechendes Startkapital zum Auswandern braucht. Doch wie können Sie herausfinden, wie viel Geld Sie brauchen – und vor allem, wo Sie es herbekommen?

Jede Auswanderung ist ein Abenteuer, aber jede Auswanderung ist natürlich auch anders. Alleine auswandern ist nicht das Gleiche wie mit der gesamten Familie auszuwandern. Junge Menschen, die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, haben wiederum andere Ansprüche als Rentner. Die Kosten einer Auswanderung hängen also immer auch von der individuellen Situation ab. Doch es gibt auch allgemeingültige Faktoren, die beeinflussen, wie viel Startkapital Sie für eine Auswanderung brauchen. Hier sollten Sie zunächst ansetzen, um einen ersten Überblick über mögliche Kosten zu bekommen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Lebenshaltungskosten.

Die Lebenshaltungskosten im Zielland sind der erste Ansatzpunkt, um herauszufinden wie hoch die Kosten beim Auswandern tatsächlich werden. Für europäische Länder können die Erhebungen der Europäischen Union als Informationsquelle interessant sein, da sie praktische Alltagskosten wie die Ausgaben für Kraftstoff, Milch oder Kaffee der Länder miteinander vergleichen.

Für einen weltweiten Vergleich von Lebenshaltungskosten bietet sich die internationale Länderübersicht der Weltbank an. Demnach ist das Leben in Paraguay zwar deutlich günstiger als das in Australien, allerdings ist das Durchschnittsgehalt in Südamerika auch niedriger als Down Under.

Sie haben bereits einen Arbeitsvertrag für einen Job im Ausland und kennen damit schon Ihr Gehalt? Dann können Sie sich recht schnell konkret ausrechnen, wieviel Grundkapital Sie brauchen.

Wenn Sie ohne Arbeitsvertrag auswandern, können Sie sich mithilfe der Länderübersicht der Weltbank auch einen Überblick über Durchschnittsgehälter weltweit verschaffen. Zudem gibt es eine Übersicht des Statistischen Bundesamtes, die durchschnittliche Bruttolöhne weltweit auflistet.

Kosten können auch von Stadt zu Stadt variieren

Bedenken Sie: Bei den Ländervergleichen handelt es sich stets um Durchschnittswerte, die je nach Stadt stark variieren können. Wer nach Neuseeland auswandert, wird in der Metropole Auckland höhere Ausgaben haben als in der Kleinstadt Rotorua. Es lohnt sich daher, genau nachzufragen, welche Kosten am Zielort auf Sie zukommen. Wichtige Faktoren sind unter anderem Steuerausgaben, Miete, Nebenkosten, Restaurant- und Supermarktpreise sowie Transportkosten.

Manchmal gibt es auch innerhalb einer Stadt große Preisunterschiede zwischen verschiedenen Stadtteilen. Selbst wenn Sie sich Ihren Zielort nicht flexibel aussuchen können, können Sie immer noch durch die Wahl Ihrer Wohnung oder bei den Haushaltsausgaben sparen. Nur muss man sich vorher natürlich informieren, um dies entsprechend planen zu können.
Ein guter Ansprechpartner dafür kann Ihr künftiger Arbeitgeber sein – sofern Sie ihn schon kennen. Oder Sie wenden sich an Expat-Gemeinschaften vor Ort – wie zum Beispiel Internations.

Noch kein Job in Sicht: Arbeitsmarktsituation einschätzen und Rücklagen bilden.

Wenn Sie ohne Arbeitsvisum oder unterschriebenen Arbeitsvertrag auswandern, sollten Sie sich zudem den Arbeitsmarkt im Zielland genau ansehen. Denn niemand will schließlich alles in der Heimat aufgeben, nur um im Traumland ohne Job dazustehen. Wichtige Fragen, die Sie deshalb im Vorfeld erörtern sollten, sind zum Beispiel: Wie schwierig oder einfach ist es hier, als Ausländer einen Job zu bekommen? Oder: Wie sieht die Arbeitslosenquote aus?

Für Auswanderer innerhalb Europas hat die Bundesagentur für Arbeit Vergleichsdaten zu europäischen Arbeitsmärkten zusammengetragen. Wer eine globalere Übersicht sucht, findet gute Ansatzpunkte beim internationalen Arbeitsmarkt-Vergleich des US Bureau of Labor Statistics.

Ganz gleich, wohin es am Ende geht, als grobe Richtlinie gilt: Ohne feste Jobzusage sollten Sie in Ihrem Traumland mindestens sechs Monate, besser noch ein ganzes Jahr, vom eigenen Ersparten leben können.

Zeit im Ausland durch cleveres Sparen vorbereiten

Sobald Sie einen ersten Überblick über Ihre allgemeinen Einnahmen und Ausgaben haben, können Sie diese in einer Liste gegenüberstellen. Auf diese Weise sehen Sie, wie teuer das Leben im Zielland in etwa wird und können so schon abschätzen, wie groß Ihr finanzieller Puffer sein muss. Dann können Sie so bereits vor dem Auswandern damit beginnen, Geld zurück zu legen. Am Einfachsten geht dies, wenn Sie sich ein Haushaltsbuch zulegen.

Sobald Sie schwarz auf weiß sehen, wofür Sie eigentlich Geld ausgeben, können Sie auch besser einschätzen, wo das größte Sparpotenzial liegt. So können Sie zum Beispiel schon vorzeitig anfangen, gewisse Abos zu kündigen, die Sie vor der Auswanderung nicht mehr unbedingt brauchen. Vielleicht kann man ja das Fitnessstudio in den letzten drei Monaten vor der Abreise durch Joggen im Park ersetzen.

Weiteres Sparpotenzial bieten Anschaffungen wie Kleidung, Haushaltsgeräte oder Deko-Artikel. Wenn Sie ohnehin in Kürze auswandern, können Sie unnötige Ausgaben in diesem Bereich vermeiden. Neue Kleidung macht Ihre Koffer nur schwerer und wahrscheinlich finden Sie im Ausland ohnehin viele tolle neue Stücke.

Wenn Sie zusätzlich Geld zurücklegen möchten, dann ist vielleicht ein Tagesgeld- oder Sparkonto eine Option für Sie. Beide können in der Regel auch online verwaltet werden, was natürlich besonders bei Auslandsaufenthalten sehr bequem ist.
Für die alltäglichen Besorgungen oder das Shoppen im neuen Land könnten Sie außerdem über eine entsprechende Kreditkarte nachdenken. In der Regel können Sie damit nämlich in vielen Ländern kostenlos Geld abheben.

Auf geht´s in ein neues Leben!

Sie haben alles bedacht, sich sorgfältig vorbereitet und für genügend finanziellen Puffer gesorgt. Dann wird es jetzt Zeit für die Vorfreude auf...

...spannende Impulse

...neue Freunde

...ungewohnte Herausforderungen

und auf den Blick über den Tellerrand!

Wir hoffen, Sie vermissen das deutsche Brot nicht allzu sehr! 😊 Ansonsten haben Sie vielleicht Lust, selber eines zu backen und uns Ihr Rezept samt Ihrer Auswandergeschichte zu schicken? Sie erreichen uns unter dialog@vwfs.com. Wir sind gespannt.

Viel Spaß!

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN:

Tschüss, Deutschland - hallo, Welt: Wann lohnt sich Auswandern?

Auswandern ist für viele ein großer Traum. Sie versprechen sich davon persönliches Wachstum und bessere Karrierechancen. Doch wann lohnt es sich wirklich auszuwandern? Zwei Auswanderer berichten.

Kostenfaktor Auswandern? Wie Sie große Ausgaben vermeiden.

Auswandern ist ein großes Abenteuer. Doch ein Neustart ist auch teuer. Wer aber genau weiß, was auf ihn zukommt, hat keine unnötigen Ausgaben und kann sein neues Leben im Ausland entspannter beginnen.

Ihr Browser scheint veraltet zu sein!

Für eine problemlose Darstellung dieser Seite und eine Erhöhung der
Sicherheit Ihres Systems verwenden Sie bitte einen aktuellen Browser.