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Baufinanzierung auf sicheren Füßen: Ohne Stolpersteine ins Eigenheim


 

05.04.2018

Ein Fachwerkhäuschen im Grünen, die schicke Altbauwohnung in der Stadt oder Ihre ganz eigene Villa Kunterbunt? Ganz egal, wo es für Sie persönlich hingehen soll, eines steht fest: Nach jahrelangen Mietkosten ist für viele irgendwann der Zeitpunkt gekommen, an dem sie in die eigenen vier Wände investieren wollen. Das bietet sich auch wunderbar an, denn das Eigenheim ist eine Besonderheit unter den Besitzträumen. Im Gegensatz zu anderen Finanzierungen ist der Immobilienkredit in der Regel für den Kreditnehmer attraktiver, weil der Haus- oder Wohnungskauf meist eine lohnende Kapitalanlage darstellt und sich der Käufer nach Abzahlung des Kredits im besten Fall entspannt auf eine mietfreie Rente freuen kann.

Wieviel Sie sich leisten können: Die finanzielle Belastbarkeit.

Sie sind bereit für die eigenen vier Wände und beschäftigen sich gerade mit dem Thema Baufinanzierung? Dabei gilt es einiges zu beachten, um nicht über Fallstricke zu stolpern. So sollten Sie zum Beispiel bedenken, dass zu dem Kaufpreis auch noch einige Nebenkosten auf Sie zukommen. Diese setzen sich zum Beispiel aus den Notarkosten, der Grunderwerbssteuer, den Grundbuchkosten und gegebenenfalls auch den Maklergebühren zusammen. In Kombination ergeben die Erwerbs- und Nebenkosten die Gesamtkosten für den Hauskauf. Darüber hinaus sollten Sie bei Bedarf auch die Kosten für die Renovierung und Modernisierung des Hauses einkalkulieren. Ein kleiner Tipp: Lassen Sie staatliche Förderungen nicht ungenutzt.

Bevor Sie einen Kredit beantragen, müssen Sie zunächst herausfinden, wie viel Geld Ihnen für die monatlichen Kreditraten zur Verfügung steht. Anders gesagt: Sie berechnen Ihre finanzielle Belastbarkeit. Dazu ziehen Sie von Ihren gesamten monatlichen Einnahmen die laufenden Kosten ab. Generell sollten Sie bei dieser Kalkulation einen finanziellen Puffer mit einrechnen, da es immer zu unvorhergesehenen Kosten kommen kann. Natürlich können Sie die Höhe dieser Sicherheitsreserve selbst bestimmen – in der Regel rechnet man hier aber mit etwa 5 bis 10 Prozent.

Gut zu wissen: Zinsen und Tilgung.

Bevor Sie in ein Gespräch über ein Darlehen mit einem Bankberater gehen, sollten Sie noch über zwei Faktoren Bescheid wissen: Zinsen und Tilgung. Diese sind mitunter der wichtigste Teil bei einer Hausfinanzierung. Die Tilgung ist vereinfacht gesagt die Rückzahlung der Kreditsumme ohne Zinsen. Zinsen sind die Summe, die Sie der Bank als Gegenleistung für die Leihgabe zusätzlich zahlen. Zusammengerechnet bilden Zinsen und Tilgung dann die monatliche Rate (Abtrag), die Sie nach Aufnahme eines Kredites aufbringen müssen. Dabei wirken sich die Zinsbindungsfrist und die Höhe der Tilgungsrate auf die Höhe des Zinssatzes aus, den Ihre Bank auf das Darlehen verlangt.

Mehr zu Zinsbindungsfristen und Tilgungsraten und wie sie sich auf die Finanzierung auswirken, lesen Sie hier.

Das Ersparte entscheidet: Maximale Ausgaben und Kaufpreis.

Wie teuer Ihr Haus werden darf und ob eine Bank ein Darlehen in der entsprechenden Höhe bewilligt, hängt auch von Ihrem Eigenkapital ab. In der Regel erwarten Banken nämlich, dass Häuslebauer mindestens 20 Prozent der Darlehenssumme als Eigenkapital einbringen oder entsprechende andere Sicherheiten vorlegen. Doch nicht nur für die Bank sollten Sie Eigenkapital aufbringen: Auch Ihnen gibt es mehr Zuversicht, Sicherheit und Gestaltungsmöglichkeiten für den Hausbau, wenn Sie einen angemessenen Anteil selbst beisteuern können und nicht alles mit einem Kredit bezahlen müssen.
Übrigens: Das Eigenkapital kann sich neben Ihrem Ersparten unter anderem aus Bausparverträgen, Wertpapieren, Grundstücken und anderem Eigentum zusammensetzen.  

Ihr Darlehen: So klappt´s mit dem Eigenheim.

Sie haben nun Ihre monatlichen finanziellen Möglichkeiten berechnet, sich über Zinsen und Tilgung informiert und wissen, dass Sie 20 Prozent der Darlehenssumme als Eigenkapital in die Finanzierung einbringen sollten. Der nächste Schritt ist die Berechnung der möglichen Darlehenshöhe, damit Sie wissen, wie viel Geld Sie am Ende wirklich für Ihr neues Eigenheim zur Verfügung haben. Dazu können Sie verschiedene Budgetrechner im Internet nutzen. Dort haben Sie die Möglichkeit, detailliert verschiedene Finanzierungsszenarien durchzuspielen. Den Budgetrechner der Volkswagen Financial Services finden Sie hier.

Haben Sie Ihren Finanzierungsbedarf durch die Kalkulation der Gesamtkosten und die Festlegung des Eigenanteils ermittelt, dann können Sie fast schon das Klingelschild anbringen. Doch das geliehene Geld muss ja auch noch zurückgezahlt werden. Dies erfolgt in der Regel über monatliche oder quartalsweise Raten, die sich aus Tilgungsrate und Zinsen zusammensetzen und von Laufzeit und Kreditsumme abhängen.

Sie sind unverhofft an etwas Geld gekommen oder haben fleißig gespart? Dann nutzen Sie das doch, um Sondertilgungen zu zahlen – sofern diese in Ihrem Darlehensvertrag vereinbart sind. Läuft die Sollzinsbindung Ihres Darlehensvertrages demnächst aus, müssen Sie vermutlich über eine Anschlussfinanzierung nachdenken. So streben Sie dem ratenlosen Wohnen in Ihrem eigenen Reich noch schneller entgegen – egal ob kunterbunt mit Affe und Pferd oder ganz klassisch.

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