Das neue Online-Magazin kommt bald!


Ab Sommer 2018 finden Sie hier die Neuauflage unseres Online-Magazins.

Bis dahin schauen Sie doch Mal unter vwfs.de auf die neue Website von Volkswagen Financial Services.

Das Börsen-Einmaleins: Kosten, Gebühren & Steuern.


06. September 2018

Können Sie sich an Ihr erstes Gehalt erinnern? Das erste selbstverdiente Geld! Stolz blickte man auf den Bruttolohn auf der Abrechnung. Dann wanderte der Blick nach unten und man war ein bisschen enttäuscht, wie wenig nach Abzug der Steuern übrigblieb. Damit es Ihnen bei Ihren ersten Transaktionen an der Börse nicht ähnlich ergeht, bekommen Sie von uns einen Kostenüberblick samt Spar-Tipps in unserem Börsen-Einmaleins.

Starten wir mit Kopfrechnen: Depotgebühren.

Aktien kaufen und verkaufen, in Fonds investieren oder sein Geld in Anleihen anlegen: Wer aufs Börsenparkett möchte, benötigt ein Wertpapierdepot, das viele Banken anbieten. In diesem Depot werden die erworbenen Wertpapiere in digitaler Form gesammelt und aufbewahrt.
Aber Achtung: Die Depotführungsgebühren können von Bank zu Bank sehr unterschiedlich sein. Die Spannweite reicht von gebührenfreien Depots bis hin zu solchen, die pro Jahr mehrere Hundert Euro kosten. Vergleichen Sie also vor der Eröffnung am besten gründlich und wechseln Sie im Zweifel Ihr Depot, um Depotgebühren in Zukunft einzusparen. So funktioniert’s:

Zeit für den Taschenrechner: Transaktionskosten durchrechnen.

Transaktionskosten = Ordergebühren + Handelsplatz

Die Ordergebühren: „Hin und her macht Taschen leer.“ Hinter dieser Börsenweisheit steckt eine einfache Logik: Für jeden Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers erhält Ihre Bank eine Provision. Diese Provision nennt man Ordergebühren. Je häufiger ein Anleger kauft und verkauft, desto mehr Gebühren fallen natürlich an.

Einfaches Beispiel: Wer heute eine Aktie für einen Euro kauft und sie morgen für vier Euro weiterverkauft, freut sich nur kurz über den vermeintlichen Gewinn. Denn die Bank bucht gleich zweimal automatisch Ordergebühren ab – für den Kauf und den Verkauf.
Genau wie Depotführungsgebühren fallen die Ordergebühren bei verschiedenen Banken unterschiedlich aus. Auch die Berechnungsgrundlage der Gebühren ist abhängig von der jeweiligen Bank. Bei manchen Banken richten sich die Gebühren prozentual zum Kurswert des gehandelten Wertpapiers, bei anderen gibt es einen Pauschalbetrag pro Order oder eine Kombination aus beidem. Deshalb gilt auch hier: vorher vergleichen.


Der Handelsplatz: Digital oder lokal? Frankfurt oder Hannover? Beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren können Sie zwischen verschiedenen Börsenplätzen wählen. Ihnen stehen digitale Handelsplätze und lokale Börsen, wie zum Beispiel die in Frankfurt oder Hannover, offen. Und alle verlangen andere Gebühren für unterschiedliche Geschäfte. Überlegen Sie sich also gut, für welchen Handelsplatz Sie sich entscheiden.
Mit der Summe aus Depotgebühren, Ordergebühren und den Kosten für den Handelsplatz können Sie einen Haken hinter Ihre Kostenrechnung machen.

Abschlussrechnung: Steuern & Freibetrag.

Wie beim Gehalt gibt es auch bei Börsengewinnen einen letzten Wermutstropfen: die Steuern.

Erfolgreiche Wertpapiergeschäfte gelten als Kapitalerträge und unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 Prozent. Auf die 25 Prozent Abgeltungssteuer fallen zusätzlich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an.

Eine Möglichkeit, das zu vermeiden: der Sparer-Pauschbetrag. Das ist ein Freibetrag für Anleger, der nicht versteuert werden muss. Wer pro Jahr weniger als 801 Euro durch Geldanlagen erwirtschaftet, kann diese steuerfrei behalten. Für Ehepaare gilt ein Freibetrag von 1602 Euro.

Sie haben das Börsen-Einmaleins nun im Kopf?

Super! Dann können Sie gut vorbereitet Ihre Börsengeschäfte vorantreiben.


DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN:

Deutsche Börsenplätze: Auf dem heimischen Parkett.

Präsent oder elektronisch – Erfahren Sie, wo und wie Sie in Deutschland mit Wertpapieren handeln können.

Bulle und Bär erleben: Börse für Einsteiger.

Erfahren Sie, was Sie für Ihren Start an der Börse benötigen und welche Entscheidungen Sie bei Ihren ersten Investitionen fällen müssen.

Börsenindizes: DAX, Dow Jones & Co.

Kryptische Namen, wechselnde Unternehmen, dynamische Kurse: Wir sorgen für Durchblick in der bewegten Welt der Börsenindizes.

Anleihen, Aktien & Fonds.

Wir entführen Sie ins Börsenuniversum und stellen Ihnen die gängigsten Börsenprodukte vor. Los geht’s!

Mit Aktien handeln.

Dividende erhalten oder Aktien verkaufen? So können Sie an der Börse Gewinn machen.

Ihr Browser scheint veraltet zu sein!

Für eine problemlose Darstellung dieser Seite und eine Erhöhung der
Sicherheit Ihres Systems verwenden Sie bitte einen aktuellen Browser.