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Kredit umschulden – wie geht das?


18.05.2018 

Sie haben vor längerer Zeit einen teuren Kredit abgeschlossen und beobachten jetzt grummelnd die fallende Leitzinskurve? Das muss nicht sein: Auch Sie können noch auf den Niedrigzinszug aufspringen und damit Geld sparen. Das Zauberwort heißt „Umschuldung“. Wie das geht und was Sie dabei beachten müssen, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Der Begriff Umschuldung ist schnell erklärt: Man zahlt einen oder mehrere laufende Kredite mithilfe eines neuen Kredits früher als geplant zurück – das kann bei derselben Bank oder bei einem anderen Kreditgeber passieren. Die Gründe für eine Umschuldung aufzulisten, dauert allerdings etwas länger, denn: Sie sind vielfältig. Den wichtigsten Grund stellt aber wohl der Wunsch nach einer Zinsersparnis dar.

Gut recherchieren und die Details kennen.

Zunächst einmal sollten Sie sich intensiv mit Ihrem laufenden Kredit beschäftigen. Schauen Sie sich Ihre aktuelle Restschuld an, aber verlassen Sie sich dabei nicht auf Ihren Tilgungsplan, denn dieser bezieht eventuell getätigte Sondertilgungen oder Stundungen nicht mit ein.
Natürlich können Sie die genaue Restschuld auch persönlich bei Ihrer Bank erfragen oder gegebenenfalls im Bereich Ihres Online-Bankings nachsehen. Schauen Sie sich außerdem genau den vereinbarten Zinssatz an, damit Sie über jedes Detail Ihres Vertrages Bescheid wissen. So sind Sie für die Suche nach einem Kredit mit besseren Konditionen gewappnet.

Verschiedene Angebote vergleichen und souverän entscheiden.

Wenn Sie wissen, welche Summe Sie umschulden möchten, holen Sie sich im Rahmen eines Kreditvergleichs neue Angebote ein. Dies ist auf unterschiedlichen Vergleichsplattformen möglich. Geben Sie als Grund für den neuen Kredit am besten „Umschuldung“ an, da manche Kreditgeber dann besonders niedrige Zinsen anbieten.

Haben Sie alle Angebote zusammen, dann sollten Sie diese vergleichen und den für Sie passenden Kredit auswählen. Einen Vorteil haben Sie natürlich nur, wenn der neue Zinssatz niedriger ist als der alte. Ein Angebot erhalten Sie von den Banken aber in der Regel nur, wenn Sie möglichst konkrete Angaben zu Ihrer aktuellen finanziellen Situation gemacht haben.

Was Sie bei einer Umschuldung grundsätzlich auch immer berücksichtigen sollten, ist das Thema Vorfälligkeitsentschädigung: Banken dürfen in der Regel bei der außerplanmäßigen Kündigung eines Kredits eine Art Strafgebühr verlangen. Warum? Wenn Sie einen Kreditvertrag abschließen, verpflichtet sich die Bank, Ihnen einen bestimmten Betrag zur Verfügung zu stellen. Dafür müssen Sie diesen Betrag zuzüglich Zinsen zurückzahlen. Wenn nun ein Kredit vor Ende der Laufzeit zurückgezahlt wird, entgehen der Bank entsprechend Teile dieser Zinszahlungen. Diese entgangenen Zahlungen gleicht sie anteilig durch die Vorfälligkeitsentschädigung aus.

Baufinanzierung umschulden: Die Besonderheiten.

Bei Allgemein-Verbraucherdarlehen – wie zum Beispiel dem Raten- und Rahmenkredit – die nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossen wurden, ist die Höhe dieser Entschädigung begrenzt. Wenn Ihr Kredit noch mindestens 12 Monate läuft, darf die Vorfälligkeitsentschädigung maximal 1 Prozent der Restschuld betragen. Bei einer Restlaufzeit von weniger als 12 Monaten sinkt die maximale Gebühr auf 0,5 Prozent der Restschuld. Für andere Kreditarten, wie zum Beispiel eine Baufinanzierung, gilt diese gesetzliche Regelung allerdings nicht.

Die Umschuldung einer Baufinanzierung findet meist in Form einer Anschlussfinanzierung statt. Um diese sollten Sie sich in der Regel spätestens zwei bis drei Jahre vor dem Auslaufen des Vertrags oder der Sollzinsbindung kümmern. Dabei können Sie sich aktuell günstige Konditionen auch für die Zukunft sichern. Das nennt sich dann „Forward-Darlehen“ und lohnt sich natürlich vor allem dann, wenn sich die Finanzwelt in einer Niedrigzinsphase befindet. Genauer gesagt, wenn gerade ein besonders niedriger Bauzinssatz angeboten wird und zu erwarten ist, dass dieser in Zukunft eher steigen als sinken wird.

Für Sie bedeutet das Forward-Darlehen mehr Planungssicherheit, weil Sie frühzeitig wissen, mit welchen Zinsbelastungen Sie künftig rechnen müssen. Haben Sie das Forward-Darlehen abgeschlossen, müssen sie es allerdings auch abnehmen. Sie gehen also das Risiko ein, dass das Zinsniveau weiter sinkt und Sie zum Fälligkeitstermin theoretisch einen noch günstigeren Zinssatz hätten bekommen können.

Aber auch für Ihre Bank birgt das Ganze ein gewisses Risiko. Daher können Sie mit einem kleinen Zinsaufschlag rechnen. Dieser orientiert sich an der Prognose zur Zinsentwicklung für die kommenden Jahre. Sie können in der Regel einen Aufschlag von etwa 0,01 bis 0,03 Prozentpunkten pro verbleibendem Monat bis zur Ablösung des alten Darlehensvertrags erwarten.


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