Ohne Geld ans andere Ende der Welt?
Geht nicht? Oh doch!


13.07.2017

Fernweh, aber kleines Budget? Macht nichts!

Wer kennt das nicht – das Fernweh hat einen gepackt und bringt einen gedanklich schon einmal in die Karibik, nach Afrika, Australien oder Amerika. Beim Gedanken an die hohen Kosten, die dafür anstehen, wird man dann jedoch schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Es muss doch auch möglich sein, ohne Geld ans andere Ende der Welt zu kommen. Aber wie ?

Pauschalreisen, Last-Minute-Angebote, Frühbucherrabatte – alles gut und schön, umsonst sind aber auch diese vermeintlichen Urlaubs-Schnäppchen nicht. Die größten Fixkosten wie Flug, Unterkunft und Verpflegung, die in der Regel den größten Teil des Urlaubsbudgets auffressen, lassen sich mit ein wenig Engagement jedoch auch umgehen. So bleibt mehr Budget für die wirklich schönen Dinge: Erfahrungen und Erlebnisse.

Reite mit auf der Couchsurfing-Welle.

Die Kosten für Hotels, Pensionen oder Hostels lassen sich leicht durch Couchsurfing einsparen. Auf dieser Plattform, die zunehmend an Beliebtheit gewinnt, bieten Einheimische den Reisenden einen kostenlosen Schlafplatz in ihrer Wohnung an. Hier kann man nach Gastgebern im gewünschten Reiseland suchen, sich deren Bewertungen ansehen und selbst welche abgeben. Doch warum lassen diese Leute einfach einen Fremden bei sich wohnen – und das auch noch umsonst? Ganz einfach: Sie suchen Austausch und wollen andere Kulturen, Menschen und Ansichten kennenlernen. Im Idealfall wird dem Übernachtungsgast auch noch etwas von der Stadt gezeigt oder man trifft sich gemeinsam mit den Freunden seines Gastgebers. Man spart also nicht nur das Geld für die Unterkunft, sondern lernt direkt Leute kennen, die einem die Stadt und die Kultur womöglich viel näher bringen als jeder Reiseführer. Bestimmt gibt’s auch noch Tipps mit auf den Weg, was man in der Stadt umsonst erleben kann. Mehr zur kostenlosen Freizeitgestaltung gibt‘s in unserem Artikel „Freizeit 4 free“.

Mission: Gratis Weltreise.

Mit ein wenig Glück kann man als Kurier gratis ins Land seiner Träume fliegen. Die Firma time matters GmbH, eine Tochter der Lufthansa Cargo, sucht beispielsweise immer wieder „personal couriers“ für wichtige Sendungen. In der Regel handelt es sich dabei um wichtige Dokumente, überlebenswichtige Medikamente oder Wertgegenstände, die vom Kurier persönlich an den Adressaten geliefert und bis dahin überwacht werden müssen. Der Hin- und Rückflug ist für den Kurier dafür gratis. Ein anderer Dienstleister ist auch der Air-Courier-Dienst. Wie das System genau funktioniert und ob man grundsätzlich überhaupt dafür in Frage kommt, erfährt man am besten direkt bei einem schnellen Anruf.

Work and sleep.

Eine gute Möglichkeit, um sich sowohl die Kosten für die Unterkunft als auch für die Verpflegung zu sparen, ist beispielsweise auf einer Farm zu arbeiten und im Gegenzug den Schlafplatz und die Mahlzeiten zu bekommen. In vielen Fällen braucht man dafür nur einen halben Tag im Betrieb mitzuhelfen, sodass genügend Zeit bleibt, um die Umgebung zu erkunden. Auf der Homepage der Wwoof, der „Willing Workers On Organic Farms“, findet man Standorte und Projekte in vielen verschiedenen Ländern, für die man sich anmelden kann. Für alle, die es mehr aufs Wasser zieht, gibt es „Hand gegen Koje“. Gegen aktive Unterstützung bei allen Arbeiten an Bord kann man günstig mit ans Ziel segeln. Die Routen verlaufen dabei quer über den Atlantik, die Ostsee oder den Pazifik. Ob der passende Skipper und das Traumziel dabei sind, lässt sich leicht auf der Website überprüfen. Hier sind bereits viele Angebote zum Mitsegeln eingestellt. Man kann aber auch selbst Gesuche platzieren. Viel Spaß beim Surfen... und Segeln!

Mit etwas Planung und Glück zum perfekten Gratis-Urlaub.

Unser Fazit: Ganz ohne Geld ins Ausland zu reisen ist vielleicht nicht ganz einfach und erfordert eine gute Planung, ist aber durchaus möglich. Wer beim Reiseziel und der Reisezeit flexibel ist und sich schnell auf neue Menschen und Gegebenheiten einstellen kann, hat mit etwas Glück die Chance, die Welt nahezu ohne Geld zu bereisen.


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