Unnützes Wissen:
12 kuriose Fakten zum Thema Geld


12.09.2017

Money, Money, Money. Geld brauchen wir immer und überall. Ob für die Miete, für Lebensmittel, unsere Hobbys oder Klamotten, nahezu täglich müssen wir die Konsumgüter unserer Begierde gegen Geld eintauschen, soviel ist klar. Im Folgenden stellen wir euch 10 kuriose Fakten und Anekdoten zum Thema Geld vor, mit denen ihr in puncto „Unnützes Wissen“ glänzen könnt.

1. Die kleinste Banknote der Welt

Laut dem „Guinnessbuch der Rekorde“ ist der rumänische Bani-Schein aus dem Jahr 1917 die weltweit kleinste Banknote. Mit einer Größe von nur 33mm x 45mm ist sie gerade einmal so groß wie eine Briefmarke und wurde als Notwährung während des Ersten Weltkrieges veröffentlicht. Hintergrund: Die Rohmaterialien für Münzen waren zu dieser Zeit knapp bemessen, daher musste man auf Papiergeld ausweichen. Mit dem Bani-Schein konnte noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg bezahlt werden.

2. Die größte Banknote der Welt

Die bislang größte Banknote der Welt kommt von den Philippinen und ist in herkömmlichen Geldbörsen kaum unterzubringen. Der Geldschein ist größer als eine DIN-A4-Seite. Da jedoch anlässlich des 100. Jahrestages der Unabhängigkeit der Philippinen nur 1000 Stück davon gedruckt wurden und der Sammelwert entsprechend höher ist als der Nennwert, ist die Banknote zwar als offizielles Zahlungsmittel theoretisch im Umlauf, wird aber von den glücklichen Besitzern nicht herausgegeben.

3. Kuba, das Land der zwei Währungen

Auf Kuba existieren zwei unterschiedliche Varianten des Pesos, der heimischen Währung: der Peso Cubano (CUP), in dem Gehälter ausgezahlt werden und der Peso Convertibles (CUC), der z.B. für Importprodukte oder die meisten privaten Restaurants benötigt wird. Da Touristen in der Regel nur mit dem CUC in Kontakt kommen und eher selten mit dem Peso Cubano, wird der Peso Convertibles auch gern als Touristenwährung bezeichnet.

4. Die Bauwerke auf den Euro-Geldscheinen existieren nicht

Die seit dem 1.1.2002 sich im Umlauf befindenden Eurobanknoten sind auf der Vorderseite mit Gebäuden versehen, auf denen großflächige Tore und Fenster abgebildet sind. Diese sollen Offenheit symbolisieren. Auf den Rückseiten der Euro-Scheine sind Brücken zu sehen, die als Zeichen für die Verbundenheit zwischen den Ländern stehen sollen. Bei den Motiven handelt es sich allerdings um frei erfundene Bauwerke, die aus verschiedensten Epochen stammen. Grund dafür soll sein, dass sich kein Mitgliedsstaat benachteiligt fühlen soll.

5. Die teuerste Banknote der Welt: Singapur ist Rekordhalter

Mit einem Wert von 10.000 Singapur-Dollar (ca. 6200 €) hatte Singapur für lange Zeit den wertvollsten Geldschein der Welt. Im Jahr 2014 wurde der Geldschein aber wegen der Begünstigung zur Geldwäsche von der Zentralbank Singapur aus dem Verkehr gezogen. Seit dem befindet sich der wertvollste umlaufende Geldschein der Welt in der Schweiz, die 1000-Franken-Note (ca. 920 €).

6. Geld stinkt nicht!

Der Geruch an den eigenen Händen, nachdem man Geldmünzen angefasst hat, ist vielmehr der eigene Körpergeruch als der des Metalls der Münzen. Das Hautfett spaltet sich nämlich beim Berühren des Metalls auf, wodurch der kupferartige Geruch der Geldmünzen entsteht.

Woher stammt eigentlich die Redensart „Geld stinkt nicht“?

7. Queen Elisabeth in 33 Ländern auf Geldscheinen abgebildet

Queen Elisabeth II erscheint auf Währungen von 33 Ländern in 26 verschiedenen Portraitbildern. Keine andere Persönlichkeit ist häufiger auf Geldscheinen und Münzen zu sehen. Das Portrait von Prince Charles soll in die entgegengesetzte Richtung blickend gedruckt werden, sobald er König ist.

8. Rotes Känguru auf Tour durch Deutschland

Die größte, jemals geprägte Münze hat einen Durchmesser von fast 80 Zentimetern und ist zwölf Zentimeter dick. Das so genannte „Rote Känguru“ stammt aus der australischen Münzprägeanstalt in Perth, der Perth Mint. Die Münze besteht aus 24 Karat Edelmetall und hat ein stolzes Gewicht von einer Tonne. Ihr Wert beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro. Im Jahr 2014 wurde die Riesenmünze auf einer Deutschland-Tour in mehreren Städten präsentiert und steht heute wieder in den Ausstellungsräumen der Perth Mint.

9. Monopoly-Geld – meist gedruckte Währung der Welt

Das Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem Namen „The Landlord´s Game“ erfundene Spiel, ist heute unter dem Namen „Monopoly“ nahezu jedem bekannt. Die bunten Papier-Geldscheine des Spieleklassikers verzeichnen einen bahnbrechenden Rekord: Pro Jahr wird mehr Monopoly-Spielgeld gedruckt als echtes Geld, und das weltweit! Damit ist das Spielgeld die am meisten verbreitete „Währung“ der Welt, die neben dem Dollar wohl fast jedem bekannt ist.

10. Papiergeld ist nicht aus Papier

Da Papiergeld eine Menge aushalten muss, ist einfaches Papier aus Zellulose natürlich nicht geeignet. Die Zusammensetzung der Geldscheine ist weltweit aber sehr unterschiedlich. Die Dollarnoten in den USA bestehen zu 75 Prozent aus Baumwolle und zu 25 Prozent aus Leinen. Im Euro-Raum bestehen die Scheine zu 100 Prozent aus Baumwolle. Australien setzt hingegen auf Kunststoff. Es ist nicht nur länger haltbar, auch die aus dem Verkehr gezogenen Banknoten müssen nicht aufwendig entsorgt, sondern können einfach recycelt werden. Zudem bietet die Kunststoff-Oberfläche des Geldes kaum Angriffsfläche für mögliche Viren oder Bakterien und ist damit die sauberste Währung der Welt.

11. Die teuerste Pizza der Welt

Am 22. Mai 2010 wurde erstmals ein Produkt mit der elektronischen Cyberwährung Bitcoins bezahlt. Dabei handelte es sich um eine Pizza, für die 25'000 Bitcoins hingelegt wurden. Bei dem heutigen Wechselkurs entspricht das einem Wert von sage und schreibe 18 Millionen US-Dollar.

12. Ungarn blickte vor lauter Nullen nicht mehr durch

1946 wurden in Ungarn Banknoten mit einem Wert von einer Trilliarde in der damaligen Währung Pengö ausgegeben. Das ist eine 1 mit sage und schreibe 21(!) Nullen. Ausgeschrieben sieht das so aus: 1'000'000'000'000'000'000'000. Damals hatte Ungarn mit einer Hyperinflation zu kämpfen. Die Preissteigerungsrate betrug 207 Prozent – pro Tag wohlgemerkt. Am 31. Juli 1946, dem letzten Tag bevor die Währung durch den noch heute gültigen Forint ersetzt wurde, war EIN Dollar unaussprechliche 4'600'000'000'000'000'000'000'000'000'000 Pengö wert. In der jüngeren Zeit ist Zimbabwe der Rekordhalter: 2008 hat das Land 100-Billionen-Scheine gedruckt.


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