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Weihnachten –
Die Zeit der guten Taten


15.12.2017

Bettlern ein paar Münzen geben, nett zu älteren Menschen sein oder für einen guten Zweck spenden - Weihnachten ist die Zeit der guten Taten. Viele greifen hier tiefer in die Taschen oder krempeln selbst die Ärmel hoch. Ein Artikel für alle, die ihre wohltätigen Gedanken in die Tat umsetzen wollen.

Charles Dickens Weihnachtsgeschichte aus dem 19. Jahrhundert zählt zu den Klassikern der Adventszeit. Wer die Geschichte nicht gelesen hat, kennt bestimmt die Walt-Disney-Version oder war schon einmal im Weihnachtstheaterstück. Darin zeigen die Geister der vergangenen, diesjährigen und zukünftigen Weihnacht dem Geizhals Ebenezer Scrooge die Konsequenzen seines hartherzigen Verhaltens. Ebenezers Einstellung und seine Kehrtwende sind ein Sinnbild für das, was auch uns jedes Jahr in den Feiertagen und der Adventszeit widerfährt.  

Winterzeit vs. Nächstenliebe

Die Umstellung auf den Winter trifft viele von uns hart: Es ist dunkel und kalt, es regnet viel und am Tage ist alles grau und der Himmel bewölkt. Und zu allem Überdruss muss unser Biorhythmus sich auch wieder an die Zeitumstellung anpassen. Völlig verständlich also, wenn Menschen in dieser ungemütlichen Zeit erst einmal an sich selbst denken. Vielleicht liegt es dann später an der Kälte, die alles entschleunigt und beruhigt oder vielleicht an der versöhnlichen Adventszeit: Gegen Ende November sind wir wieder milder gestimmt. Es beginnt aufs Neue die Zeit des Jahres, in der wir unsere Herzen öffnen und versuchen, uns vom Geist der Weihnachtszeit tragen zu lassen.


Doch wo anfangen? Hilft es mehr, sich persönlich zu engagieren und private Zeit zu spenden oder Betrag X an eine der unzähligen Hilfsorganisationen zu überweisen? Gehe ich besser die Probleme in meinem persönlichen Umfeld an oder versuche ich, die großen Probleme der Welt zu lösen? Und wo bewirkt meine Spende eigentlich überhaupt etwas? Um die Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir hier einmal verschiedene Möglichkeiten vor:

Der Klassiker: Die Geldspende

Vor Weihnachten ist die Bereitschaft Geld für andere auszugeben meist größer als im übrigen Jahr. Doch für wen und zu welchem Zweck? Von Brunnen in Afrika über die Finanzierung einer Schule in Indien bis zu Umwelt- und Tierschutzprojekten. Es gibt so viele Möglichkeiten! Natürlich soll die Spende auch da ankommen, wo sie wirklich gebraucht wird. Außerdem soll das unterstützte Projekt sinnvoll sein und nicht nur an der Oberfläche kratzen. Hier kommt das Stichwort „Effektiver Altruismus“ ins Spiel. Dabei handelt es sich um eine moderne philosophische Strömung, die das Ziel verfolgt, diejenigen Hilfsprojekte auszuwählen, die den größten Nutzen für die größtmögliche Zahl an Menschen haben.

Das wird auch Social Impact genannt. Je stärker eine Tat das Allgemeinwohl steigert, desto höher ist der Social Impact. Mehr Informationen gibt es auf der Seite der Stiftung für Effektiven Altruismus. Auch die Seite Givewell.org (auf Englisch) widmet sich diesem Prinzip. Auf beiden Seiten finden Sie auch Hilfsorganisationen mit einem sehr hohen Social Impact in verschiedenen Bereichen.

Es muss nicht immer Geld sein

Wer beim Stichwort „Spenden“ sofort an die Spendenquittung für die Steuer denkt, für den kommt diese Option eher nicht in Frage: Zeit spenden. Möglichkeiten gibt es hier viele. Man kann beispielsweise in der örtlichen Bahnhofsmission oder bei der Tafel als Freiwilliger helfen. Ehrenamt im Altersheim ist eine sehr dankbare Aktivität. Immer mehr Senioren sind ohne Angehörige und freuen sich über jemanden, der mit ihnen Zeit verbringt. Das betrifft auch das Personal dort – jedes Angebot der Freizeitgestaltung ist eine große Entlastung für die Angestellten. Wenn es noch zu viele Berührungsängste mit anderen Menschen geben sollte: Im Tierheim freuen sich viele einsame Tiere über jemanden, der mit ihnen spielt oder Gassi geht.

Doch Zeit ist oft ein knappes Gut. Vielen ist es einfach nicht möglich, sich so zu engagieren wie sie es gerne möchten. Auch ein Engagement, das mit einer langfristigen Verpflichtung verbunden ist, schreckt viele ab. Gerade dann empfiehlt sich der Blick auf das persönliche Umfeld. Die alte Dame von Nebenan freut sich bestimmt, wenn Sie ihr bei den schweren Einkaufstaschen helfen. Das Kind Ihrer besten Freundin hat Probleme mit den Matheaufgaben und Sie waren schon immer ein Mathe-Ass? Ein paar Nachmittage können schon Wunder bewirken. Die Nachbarn sprechen nur Englisch und müssen zum Amt – Sie sind amtserprobt und kennen Lösungen für alle möglichen bürokratischen Probleme? Mit ein paar Minuten Ihrer Zeit können Sie anderen Menschen viele Stunden Lebenszeit schenken!  

Gutes tun ist nicht schwer

Ob mit Geld oder ohne, ob jung oder alt – jeder hat die Möglichkeit, Gutes zu tun und das nicht nur vor Weihnachten, sondern jeden Tag. Gutes tun bedeutet, den Energiesparmodus abzuschalten und zu sehen, wenn jemand Hilfe benötigt. Gutes tun bedeutet, Verständnis für Menschen in Not zu haben, aber auch für die vielleicht trivial erscheinenden Probleme Ihrer Mitmenschen und Nächsten. Gutes tun heißt aber auch keine Gegenleistung zu erwarten, denn echte Wohltätigkeit braucht kein Dankeschön. Altruismus, Menschenliebe zeigen Sie, weil Sie es können, nicht weil Sie es müssen. Setzen Sie sich daher nicht unter Druck, bloß weil es Weihnachten ist: Den richtigen Moment zur Uneigennützigkeit fühlen und bestimmen Sie für sich selbst.


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